Pandora mit neuen Vorstand:

Nach langjähriger Arbeit als erste Vorsitzende ist Brigitte Richter nicht mehr zur Wahl angetreten. Derzeit ist Pandora ohne ersten Vorsitz und sucht nach einer Person, die bereit ist Ihre Zeit und Kraft in die Aufgaben des ersten Vorsitz zu investieren!

Wir suchen immer noch!


AKTUELLE ÄNDERUNGEN:

Am Donnerstag den 29.11.2018 können weder die offene Beratung von Selpst, sowie die Psychosegruppe stattfinden.

Der offene Treff (montags zwischen 17 und 18 Uhr) entfällt im Dezember und wird 2019 (zumindest in dieser Form nicht mehr angeboten)

Pandora und SELPST machen Winterpause von 22.12.2018 bis 06.01.2019.

Ab 07. Januar ist (fast) alles wieder wie immer.

 


 EX-IN Nürnberg

Die Stadtmission Nürnberg wird ab Januar 2019 den 3. Nürnberger EX-IN Kurs durchführen.

Im geplanten Kurs sind also noch Plätze frei, Anmeldungen sind noch möglich und erwünscht.

Weitere Informationen zu EX-IN in der Region:

www.ex-in-by.de

Und dort unter Kurse - Nürnberg auch ganz gezielte Informationen zu diesem geplanten Kurs mit Ansprechpartnern zur Anmeldung.

 


SELPST ist umgezogen!

 

Seit Januar 2018 ist SELPST  in unseren Räumlichkeiten in der Findelwiesenstraße 9 zu finden. 

 


Weitere Neuigkeiten für 2019!

Das Schulprojekt "Verrückt? Na und!" wird es ab 2018 und 2019 auch wieder in Nürnberg geben. Es hat sich eine neue Regionalgruppe gefunden, die in die Schulen geht und Aufklärungsarbeit macht. 

Informationen zum Schulprojekt finden Sie hier.

 


Themen, die uns wichtig sind:

  • Verständnis von Psychosen als Krisen mit der Chance sich weiter zu entwickeln

  • Eigenverantwortlicher Umgang mit Krise/Krankheit und Therapieangeboten

  • Ziele der Selbsthilfe

  • Depression und Gesellschaft

 


 

 Psychoseseminare:


Die Termine  für den Nürnberger Psychosetrialog 2019 stehen jetzt fest:

27.02.2019

24.06.2019

26.06.2019

28.08.2019

20.11.2019

Die Themen werden nach den Weihnachtsferien bekannt gegeben.

 

 

Jeweils von 17 bis 19 Uhr im Gesundheitsamt, Burgstraße 4, 90403 Nürnberg

Eine Anmeldung dazu ist nicht nötig. Organisiert werden die Treffen von Pandora in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Nürnberg. Moderatorinnen: Dagmar Brüggen und Petra Thaler

Fragen im Vorfeld? Rufen Sie uns gerne an:

Dagmar Brüggen, Psychiatriekoordinatorin der Stadt Nürnberg, Tel. 0911 - 2315026

Petra Thaler, Pandora Selbsthilfe e.V. 0911 - 2726776

 

Fürth: 1x monatlich dienstags

 

 jeweils 17:00 - 19:00 Uhr;  im Sozialpsychiatrischen Dienst, Frankenstr. 12, 90762 Fürth; Telefon 0911 - 9756670

 08. Januar: Was tun, wenn nicht alle an einem Strang ziehen

Weitere Termine und Themen folgen an dieser Stelle.

Erlangen: 1x monatlich donnerstags

 

Termine und Themen 2019:

31.01.2019: Vielfältige Ursachen - Reduktion auf "Stoffwechselstörung" ist zu einfach

28.02.2019: Das Leben gestalten - wie kommt man zu mehr Lebensqualität?

28.03.2019: Das richtige Medikament - dann ist alles gut?

25.04.2019: Resilienz - was ist das und wie entwickelt man sie?

23.05.2019: Überwundene Krisen machen stark!

27.06.2019 Was kann Entdramatisierung der Situation in einer Psychose positiv beitragen?

 

jeweils ab 17:00 Uhr; Henkestr. 53, Erlangen (Begegnungszentrum wabene)

 

 

Beschreibung für alle Trialoge:

Ein Psychose-Trialog ist ein Ort der Begegnung und des Austausch über die Erlebnisse mit der psychotischen Erkrankung. Betroffene, Angehörige und Fachleute berichten aus persönlicher Sicht und lernen voneinander.

 

 

 

 

Weitere Informationen zu Borderline und Borderlinetrialogen in der Region finden Sie auf www.borderlinetrialog.de und erhalten Sie bei der Borderline Informations- und Kontaktstelle in der Hessestraße 10 von Anja Link unter der Telefonnummer: 0911 - 42 48 55 40.

 

 

 

 


Veranstaltungen vom Nürnberger Bündnis gegen Depression:

Tel: 0911/3 98 37 66; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Depressionsfrühstück: jeden 1. Dienstag im Monat: Frühstücken im Filmhaus-Café im K4, Königstraße 93, Nürnberg, Eingang über Glasbau, 2. Stock.
  • Jeden 3. Dienstag im Monat gemeinsame Aktivitäten siehe auch hier. 

 


 

Veranstaltungen von KISS:

 


 


 

Ratgeber für Arztbesuch bei Dauermedikation (von Dr. Berles-Riedel):

Hausarzt:

Was sollte gecheckt werden?

- Gewichtskontrolle, Blutdruckmessung, EKG

- Blutbild, Nüchtern-Blutzuckermessung, HBA 1c, Mineralien, Leberwerte, Schilddrüsenwerte bei Lithium, Harnsäure und Fettwerte

- Hilfe bei Fragen der Raucher - Entwöhnung (Krankenkasse bezuschusst das) und bei Alkoholfragen.

- Professionelle Ernährungsberatung suchen (Krankenkasse bezuschusst das), bevor erst die Probleme sehr groß sind

- Fragen der Fahrtauglichkeit klären lassen.

Psychiater:

- Über Probleme der Einnahme - Bereitschaft offen sprechen und auf Dauer die niedrigste wirksame Dosis gemeinsam finden. Völlig unerhörte Nebenwirkungen nicht tragen, sondern auf anderes Medikament umstellen lassen.

- Selbstmedikation von frei verkäuflichen Mitteln offen angeben, da sie oft in Wechselwirkung mit unseren Pharmaka treten: Der beste Experte ist der Apotheker zu dieser Frage!

- Blutdruck und Gewicht bei jedem Besuch messen lassen

- Bei Wunderlichkeiten auch einmal den Blutspiegel der Neuroleptika prüfen lassen.

- Das soziale Umfeld soll der Psychiater kennenlernen, wenn möglich doch einmal ein Hausbesuch.

- Verschreibung von Ergotherapie und Soziotherapie möglich.

Neurologe:

- Frage nach Hirnleistungstest

- Polyneuropathie

- Kopfschmerzfragen

- Medikamenten-Pseudoparkinson (Gehstörung und Zittern)

Internist:

Regelmäßig aufsuchen! Hat mitunter etwas gründlicheren Blick und manchmal kann er sich mehr Zeit nehmen als der Hausarzt.

- 24h-Blutdruckmessung

- Durch die Neuroeptika bildet sich zwangsläufig ein metabolisches Syndrom (Stoffwechsel beeinträchtigt infolge von Kortisol-Anstieg). Laborwerte von Hausarzt vorlegen.

- EKG regelmäßig aufzeichnen lassen.

- Gründliche Beachtung des erhöhten Krebsrisikos bei Übergewicht durch Neuroleptika, dem zu folge Sonographie des Bauches in Abständen, Röntgen des Brustkorbs bei Rauchern und genauere Lungenuntersuchung.

- Vorsorge-Koloskopie

- Gastroskopie bei ständigem Sodbrennen (Reflux)

- Beratung zum Thrombose-Risiko bei Inaktivität und heißem Sommer.

- Diabetes-Risiko bei modernen Neuroleptika hoch, konsequente Suche.

Hautarzt:

- Akne durch Medikamente kann gut behandelt werden, Hautpflege hier besprechen

- Hautkrebs-Vorsorge

- Vorsicht vor IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen)

Augenarzt:

- Trockenes Auge behandeln lassen

- frühzeitig Grauer Star testen lassen

- Brille erst dann, wenn die Medikamente dauerhaft eingestellt sind, denn das Sehen ändert sich dadurch.

- Augenhintergrund untersuchen lassen auf Spuren von Bluthochdruck und Diabetes

HNO-Arzt:

- Trockene Schleimhaut und Infekt-Anfälligkeit behandeln lassen

- Bei Rauchern Krebsvorsorge

- Stimm-Probleme können hier gelindert werden

Frauenarzt:

- Jährlicher Besuch zur Vorsorge

- Bei Übergewicht kann der Frauenarzt nicht so sicher untersuchen, deshalb Sonographie ratsam, aber selbst zu zahlen in vielen Fällen

- Klare Kontrazeptionsstrategie oder Kinderwunsch gut planen. Die Pille ist nicht so sicher

- Beckenbodenbeurteilung

- Mammographie als Vorsorge nutzen

Urologe:

- Inkontinenzfragen vor Chronifizierung klären

- Bei Männern kann er im Falle von Potenz-Problemen beraten und Medikamente geben

Orthopäde:

- Vorsicht vor IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen)

- Arthrose-Fragen klären

- Auf die Gesundheit der Füße besonderen Wert legen bei Übergewicht infolge der Medikamente. Es stehen einem eventuell Bandagen und Einlagen zu (bezahlt die Kasse).

- Verordnung von Funktions-Training bei Arthrose und psychischer Krankheit für ein Jahr (bezahlt die Kasse). Das dient der körperlichen Beweglichkeit im Alltag. Darauf sind auch wir angewiesen!

- Arthrose und Neuroleptika-bedingtes Übergewicht sind leider Geschwister.

Zahnarzt:

- Beachte: Zahngesundheit hat viel zu tun mit der Knochengesundheit.

- Sehr regelmäßig beim Zahnarzt vorbei schauen.

- Schwierigkeiten bei der Mundhygiene eventuell angeben und Beratung einholen.

- Zahnarzt-Phobie ansprechen und helfen lassen.

- Vorsicht vor Kollegen, die schnell Geld am Patienten verdienen wollen, das kann teuer werden. Geldliche Lage offen angeben und Hilfe suchen bei notwendigem, kostenpflichtigen Zahnersatz.

 

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