​Was sind hilfreiche psychotherapeutische Interventionen bei Schizophrenie?

Der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Regensburg möchte im Rahmen einer Online-Befragung untersuchenwelche psychotherapeutischen Interventionen in ambulanten Psychotherapien eingesetzt werden, und als wie hilfreich diese von den Patient*innen erlebt werden. Ziel ist es, durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Studie die aktuelle psychotherapeutische Versorgungssituation abzubilden und mittelfristig zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung beizutragen. 

Dafür werden aktuell Teilnehmer*innen gesucht, die

·        über 18 Jahre alt sind,

·        innerhalb der letzten 2 Jahre mindestens 12 Termine in einer ambulanten Psychotherapie im Einzel-Setting wahrgenommen haben,

·        diese Psychotherapie bereits beendet ist oder sich innerhalb der letzten 5 Sitzungen befindet, und

·        in der Psychotherapie eine Schizophrenie behandelt wurde/wird

Die einmalige Online-Befragung können (ehemalige) Patient*innen an ihrem privaten PC, Laptop, Tablet oder Smartphone durchführen. Sie dauert ca. 30-40 min. Die Teilnahme erfolgt faktisch anonym und die Daten werden ohne Erfassung des Namens der Patient*innen und Therapeuten*innen gespeichert. Es können keine direkten Rückschlüsse auf die Person des*r Patienten*in und des*r Therapeuten*in gezogen werden. Die gesammelten Daten werden anschließend statistisch ausgewertet und für wissenschaftliche Darstellungen und Veröffentlichungen verwendet. Über den Link zur Online-Befragung gelangen Sie zu weiteren detaillierten Informationen zum Datenschutz. Die Ethikkommission der Universität Regensburg hat die Studie bereits als ethisch unbedenklich bewertet.

Hier kann man direkt teilnehmen:

Hier kann man sich den Einladungsflyer mit QR-Code herunterladen, wenn man diesen über das Smartphone einscannen möchte und so teilnehmen möchte.

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Stigmatisiert durch Institutionen? Warum? Braucht es ein Schulungskonzept für Institutionen?

Von Frau Schroer, die Soziale Arbeit studiert, erhielten wir folgende Mail, die wir gerne nach Rücksprache veröffentlichen:

Während meiner Arbeit mit psychisch kranken Menschen im ambulant betreuten Wohnen, bin ich auf das Thema für meine Bachelorarbeit gestoßen. Ich habe mehrmals erlebt, wie Klienten/innen in meiner Begleitung in Anlaufstellen/Institutionen in Nürnberg stigmatisiert, also nicht angemessen behandelt wurden und ich stellte mir vor allem die Frage nach dem Warum. Dieser Frage und ob es einen konkreten Handlungsbedarf gegen die Stigmatisierung in Anlaufstellen/Institutionen in Nürnberg gibt, möchte ich nun mit meiner Arbeit auf den Grund gehen. Ebenso möchte ich daraus ein Schulungskonzept für Anlaufstellen/Institutionen entwerfen, die nicht fachspezifisch mit psychisch kranken Menschen arbeiten.

Meine Motivation für diese Arbeit ist die Sensibilisierung für psychische Erkrankungen und einen weiteren Schritt in die Richtung der Entstigmatisierung, also gegen die Ausgrenzung von psychisch kranken Menschen, zu gehen. Es ist mir sehr wichtig, mit Ihren Erfahrungen den praktischen Bezug in meiner Bachelorarbeit herzustellen und das Schulungskonzept mit Ihren Anregungen zu bereichern. 

Selbstverständlich sind alle Ihre Antworten auf diesem Fragebogen anonym. Ich würde mich sehr über Ihre Teilnahme freuen!

Den Fragebogen finden Sie hier.

Es gibt auch einen Fragebogen, für Fachkräfte, die ähnliches erlebt haben oder aus Erzählungen ihrer Klient*innen kennen. Diesen finden Sie hier.

Bitte senden Sie mir den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens zum 31.05.2021 zurück, per E-Mail an judith.schroer@web.de

Serviceangebot: wenn es mit dem Onlineausfüllen nicht klappt, könnt ihr euch auch ein ausgedrucktes Exemplar von Pandora zuschicken lassen. Wir können diesen auch für euch einscannen und per Mail weiterschicken. Um hier die Anonymität zu wahren, könnt ihr ihn auch jederzeit ohne Angabe eines Namens in unseren Briefkasten werfen.

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Maastrichter Weltweite Befragung zur Antipsychotika Absetzung – läuft weiter

Weltweite Online-Umfrage, an der Menschen teilnehmen können, die Erfahrung mit dem Absetzen von Antipsychotika haben. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Teilnahme finden Sie hier.